Berlin 2011 |
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Die Hauptstadt unserer deutschen Nachbarn ist das Ziel dieser Reise. Zusammen mit Claudia und Hubert Neureuter sind Hermi und ich unterwegs. Die Anreise nach Berlin wurde gleich einmal eine Nervenprobe. Durch technische Gebrechen mußten wir das Flugzeug nach Stunden verlassen und in eine Ersatzmaschine umsteigen. Nachdem dies Überstanden war und sich der Ärger über unsere Flugline gelegte hatte, konnte der Berlinbesuch nun ohne Probleme begonnen werden. Nach dem knapp einstündigen Flug und einer ausgesprochen großzügigen Verpflegung durch die AUA, ein Apfel oder ein Stück Schokokeks (schließlich muss die AUA ja auch sparen), sind wir am Flughafen Tegel gelandet. Nachdem wir unser Hotel, nahe des Kurfürstendammes, bezogen haben, sind wir natürlich gleich los um die Stadt zu erkunden. Zuerst mal den Kurfürstendamm hinunter Richtung Tiergarten. Es handelt sich dabei um keinen Zoo sondern die zentrale Parkanlage in Berlin. Vorbei an der Siegessäule geht es Richtung Brandenburger Tor. Radfahrer, Spaziergehen und Autos bewegen sich nebeneinander ohne sich gegenseitig wirklich zu stören. Natürlich werden sehr viele Fotos geschossen. Wie es sich für Touristen eben so gehört. Dann geht es mit der U-Bahn zurück. Denn am Abend steht das zweite Ereignis auf dem Programm. Am nächsten Tag kaufen wir uns ein Stadtrundfahrts Ticket. Es geht mir Bussen durch die Stadt. Man kann immer wieder aussteigen und zusteigen. So fahren wir zuerst in Richtung Potsdammer Platz. Dieser Platz ist sehr sehenswert. Die meisten Gebäude wurden erst nach dem Fall der Berliner Mauer neu errichtet. Dem entsprechend ist auch der Baustil. Glasfassaden beherrschen die Optik. Direkt an einem noch verbliebenen Reststück der Berliner Mauer gibt es ein sehr interessantes Freiluftmuseum über Hitler und das Deutsche Reich. Dort werden die Anfänge und das Ende dieser Zeit auf eindrucksvolle Weise dargestellt. Ebenfalls ein Muss für einen Berlinbesuch. So geht es weiter am Trabbimuseum vorbei in Richtung Checkpoint Charly. Unmengen von Leuten drängen sich auf den Strassen. Rund um den Alexanderpaltz ist ebenfalls die Hölle los. Der Berliner Dom, die Grünfläche vor dem Museumsviertel, die Ausgrabungen von Schloss Berlin und natürlich der Berliner Fernsehturm sind einige Fotos wert. Für den Besuch des Fernsehturm gibt es mehr als 2 Stunden Wartenzeit. So beschließen wir, diesen am morgigen Tag zu besichtigen. Im Bus geht es dann weiter mit den Sehenswürdigkeiten. Schloss Bellevue, der deutsche Reichstag, der Berliner Hauptbahnhof und das Stadttor Schallottenburg sind nur einige Highlights. Das Kaufhaus des Westens muss man auch gesehen haben. Hier gibt es nichts, was nicht gut, teuer und exclusiv ist. Dieses Kaufhaus bräuchte schon allein mindestens einen Tag um einigermaßen erkundet zu werden. Begeistert aber geschafft kommen wir Abends ins Hotel. Am Abend geht es dann in Steakhouse und dann in Irisches Pub. Auch dieser Tag endet sehr angenehm. So schnell vergeht die Zeit und der Tag des Rückflugs ist schon angebrochen. Mit den Öffis geht es zum Alexanderplatz. Heute gibt es am Fernsehturm keine Wartezeit. Eine Mitarbeiterin des Turms erzählt uns, dass immer am 1. Mai ein sehr günstiger Zeitpunkt für Touristen ist. Es gibt an diesem Tag immer wieder Unruhen in der Stadt und so meiden die meisten Leute Berlin am 1. Mai. Die Auffahrt auf die 203 m hoch gelegene Aussichtsplattforrm geht sehr schnell. Man merkt weder die Beschleunigung noch das Abbremsen der Liftgondel. Das ist ebenfalls bei der Abwärtsfahrt zu spüren. In der Kugel hat man einen 360 Grad Rundblick über die Stadt. Von hier sieht man die Ausmaße von Berlin. Ebenso sieht man erst wie grün diese Stadt wirklich ist. Ein Kaffee im Restaurant schließt diesen Besuch hier oben ab. Das Besondere an dem Restaurant ist, dass es sich im Kreise dreht. Als Fazit des Besuches in Berlin kann man sagen: Berlin ist eine Reise wert und ist sicherlich nicht mit einem Besuch erledigt ! |
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