Die Tour de Mürz wurde heuer das erste Mal als eigenständige Veranstaltung durchgeführt. Bisher war ja die Tour de Mürz als Zubringer für die Tour de Mur zu sehen.
Die Mürzer Radfüchse haben sich als lokaler Radclub mit einigen Mitgliedern daran beteiligt.
Das Wetter präsentiert sich mit herrlich blauem Himmel und angenehmen Temperaturen um 9 Uhr als 6 Radfüchse vom Hauptplatz in Mürzzuschlag starten um nach Mürzsteg zu fahren. Dort startet die Tour de Mürz. Nach zügiger Fahrt erreichen wir Mürzsteg. Dort haben sich, überraschender Weise, viele Teilnehmer dieser Fahrt eingefunden. Durch die ausgezeichnete Organisation der Naturfreunde Mürzsteg fühlt man sich hier sehr wohl. Nach den üblichen Reden wird der Start nach Bruck an der Mur freigegeben. Die Radfüchse führen die Teilnehmer dieser Veranstaltung an.
Anscheinend meint der Wettergott es nicht wirklich gut mit den Radlern. Tiefschwarze Wolken bedecken bald den Himmel und es kommt Wind auf. Wir stellen uns schon auf eine recht nasse Fahrt ein.
Schließlich erreichen wir Mürzzuschlag. Dort sind, leider ist die Terminkoordination nicht die Beste, die Teilnehmer die in Mürzzuschlag gestartet sind, schon auf die Strecke geschickt worden. Außerdem scheinen die Betreuer der Labestation ein wenig genervt zu sein. Diese Tatsache sollte bei einer nächsten Veranstaltung überlegt werden, da es nicht von großer Übersicht zeugt!
Nach kurzer Rast machen wir uns mit den anderen Teilnehmern wieder auf den Weg. Es geht in gemäßigtem Tempo Richtung Kindberg wo die nächste Labestation eingerichtet ist. Das Wetter bessert sich wieder ein wenig und die dichten, schwarzen Wolken werden weniger. Schließlich schließen wir auf andere Teilnehmer, unter anderem auch auf den Rest der Radfüchse, auf. Mit bei den eingeholten Radfüchsen ist unser jüngster Radfuchs, Robin Ulm (genannt das Radfüchslein). In Kindberg ist leider die Labestation ein wenig versteckt aber dafür umso herzlicher!
Nach einer Pause geht es dann auf das letzte Teilstück nach Bruck an der Mur. Wir fahren den Radweg entlang und erreichen schließlich Bruck an der Mur. Als wir ankommen, deutet am Hauptplatz nichts auf das Ziel der Tour de Mürz hin. Schließlich finden wir doch Jemanden der gerade Bananen und Müsliriegel aus einem Auto ausläd und uns begrüßt. Dieser Empfang ist für eine solche Veranstaltung eher traurig. Aber der Wettergott hat ein Einsehen gefunden und die Sonne lacht vom Himmel. So machen wir das Beste aus der Situation und setzten uns in ein nahegelegenes Lokal am Hauptplatz. Nach einiger Zeit treffen schön langsam auch andere Teilnehmer ein. Es ist aber noch immer kein "ofizielles Ziel" sichtbar. So etwas dürfte eigentlich bei einer Veranstaltung dieser Ordnung nicht geschehen.
Aber das trübt der Stimmung der Radfüchse nicht im geringsten.
Schließlich macht sich
ein Teil der Radfüchse wieder auf den Weg nach Mürzzuschlag. Das Wolken verdichten sich erneut, Wind kommt auf und die Temperaturen gehen wieder nach unten. Aber Radfahren ist eben ein Freiluftsport und man kann sich das Wetter nicht immer aussuchen! Wir erreichen aber ohne einen Tropfen Regen wieder Mürzzuschlag.
Grundsätzlich ist diese Veranstaltung ein sehr wichtiger Beitrag um die Freude am Rad fahren zu schüren. Ein wenig sollte an der Organisation gearbeitet werden.
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